„Ich möchte mir doch einfach nur einmal Hausschlapfen kaufen…“
Dieser Satz von Brigitte H., 48 Jahre alt, Reinigungskraft in einer Schule in Oberösterreich, lässt mich seit Freitag nicht mehr los.
Frau H. ist schwer krank. Sie hat Diabetes und eine Nieren- sowie Blasenerkrankung, wiegt nur noch 37 Kilo – in den letzten 6 Monaten hat sie 28 Kilo verloren.
Sie lebt von 620 Euro Krankengeld. Nach Abzug von Miete, Strom und Heizung bleiben ihr 50 Euro im Monat. Fünfzig Euro – für Essen, Medikamente, Arztbesuche, Kleidung.
Alle zwei Monate braucht sie Katheter für knapp 200 Euro. Dazu kommt, dass ihre Krankenkasse verlangt, dass sie bei jedem Arztbesuch in Vorkasse geht. Das bedeutet: Wenn kein Geld da ist, geht sie nicht zum Arzt. Ein lebensgefährlicher Kreislauf.
Gestern erzählte sie mir am Telefon, dass ihre Tochter ihr nach zwei Monaten endlich wieder ein Stück Fleisch gebracht hat. Oder dass sie gerne einfach nur eine Jogginghose oder Jacke hätte, weil ihr nichts mehr passt. Solche Sätze sind kaum auszuhalten – und doch sind sie bittere Realität. Bisher ging sie dafür auf Flohmärkte, doch dazu fehlt inzwischen die Kraft. So wie ihr auch die Kraft fehlt, wieder neue Anträge zu stellen, mit Öffis dorthin fahren zu müssen.
Wir haben sofort begonnen, sie zu unterstützen:
- Wir begleiten sie bei allen Anträgen (Sozialhilfe, Pflegegeld, Beihilfen).
- Wir suchen Lösungen mit ihrer Krankenkasse.
- Wir versuchen, sie von einer ambulanten Behandlung zu überzeugen, die sie aktuell aus Angst meidet.
Aber: Bis die Behörden reagieren, vergehen Monate. Brigitte braucht jetzt Hilfe, sonst wird es lebensgefährlich.
Warum die Spenden nicht direkt auf ihr Konto gehen können
Wir hätten gerne Brigittes Kontonummer angegeben, damit die Hilfe direkt bei ihr ankommt.
Aber in Oberösterreich riskieren Betroffene dadurch, dass diese Unterstützung als „Einkommen“ angerechnet wird. Das könnte wiederum Auswirkungen auf eine künftige Aufstockung haben. Auch wenn zwar geregelt ist, das die nur bei regelmäßigen Hilfen der Fall sein sollte, gab es in den letzten Jahren doch einige Beispiele, in denen es so gehandhabt wurde. Das Risiko möchten wir momentan nicht eingehen, da Zeit und Kraft dafür fehlen.
Darum sammeln wir über unseren Verein und geben die Hilfe gezielt und zweckgebunden an sie weiter: für Spezialnahrung, Katheter und einen kleinen finanziellen Polster.
Unser Ziel:
- Hochkalorische Spezialnahrung für mindestens 3 Monate sichern (ca. 8,90 € pro Tag).
- Katheterkosten für die nächsten 2 Monate übernehmen (200 €).
- Einen kleinen finanziellen Polster ermöglichen, damit sie nicht mehr mit 50 Euro im Monat überleben muss.
Jede noch so kleine Spende hilft, Brigittes Leben ein Stück sicherer zu machen.
Schon allein das Gespräch und unsere Zusage, an ihrer Seite zu sein, haben ihr ein klein wenig Hoffnung zurückgegeben. Helfen wir gemeinsam, dass daraus wieder Lebensmut wird.
👉 https://paypal.me/FrauSonnenschein
oder direkt hier:
Hilfe für Frau H.
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